
Sehr schwach. - Ich lese seit 25 Jahren Star Wars und kenne mich im EU sehr gut aus. Ich bin ein Fan der ersten Stunde und erstelle diese Rezension unabhängig und ohne finanzielle Vorteile (keine Werbeagentur etc.).Inhalt:Ein junger Sith-Schüler, Starkiller genannt, ist der heimliche Eleve von Darth Vader und erledigt hinter dem Rücken des Imperators die Schmutzarbeit für Darth Vader. Im Rahmen dieser Tätigkeit wird er in ein Komplott verwickelt, welches die Vernichtung der aufblühenden Rebellion herbeiführen soll. Durch die Zusammenarbeit mit seiner Pilotin kommen ihm bald Zweifel am Weg der Sith. Mehr kann man zur Handlung schon fast nicht sagen, um den geneigten Fan nicht noch mehr zu spoilern. Wichtige Nebenfiguren sind Bail Organa, Mon Mothma, Bel Iblis und Shaak Ti (!).Kritik:Das Buch ist schmucklos und sprachlich extrem einfach geschrieben. Der Stil ist schlecht, da man ständig schiefe Formulierungen, flapsige Sprüche und schlechte Umgangssprache liest. Da ich die englische Ausgabe nicht gelesen habe (leider!), kann ich nicht sagen, ob dies auf den Autor oder den Übersetzer bei Dino zurückzuführen ist. Allerdings fällt die Qualität der Übersetzung bei Republic Commando auch exponentiell ab...Die Handlung ist wie ein Spiel levelartig aufgebaut. Ich habe das Spiel nicht gespielt, da ich keine Konsole besitze, aber man kann sich das Game beim Lesen gut vorstellen. Die Machtfähigkeiten des Schülers sind exorbitant und stehen in keinem Verhältnis zu dem, was man bisher im EU kennt: Er kann einen abstürzenden ISD ablenken, mit Sithblitzen ganze Schwadronen von Gegnern und Kampfläufer ausschalten (!) und er kann es mit Palpatine und Vader gleichzeitig aufnehmen. Das ist ein Bruch im EU, der wohl der Absicht geschuldet ist, dem Konsumenten ein ganz besonderes Spieleerlebnis zu bieten. Die Gründung der Rebellion wird auf ein paar Seiten abgenudelt, anstatt diesem zentralen Ereignis einen ordentlichen Roman zu widmen, und Shaak Ti (ja, sie hat Order 66 überlebt) wird wie ein kleines Mädchen verheizt, um einen tollen Gegner im Spiel zu haben, als diesen tollen Charakter für die Real-Serie aufzusparen. Zuletzt die Wandlung des Schülers: Unglaubhaft, er tötet in Massen weiter und fragt sich dabei nach Sinn und Unsinn der hellen Seite. Fazit: Das Spiel kann ich nicht beurteilen, aber der Roman ist wirklich nicht gelungen. Der Autor bemüht sich, die Rahmenlocations des Spiels mit sinnvoller Handlung zu füllen und muß dabei scheitern: Das Spiel ist scheinbar voll auf die kurzweilige Effekthascherei angelegt. Auf dieser Basis kann kein gutes Buch entstehen. Schade, dass dieses Machwerk in den Kanon eingehen wird und dabei so entscheidende Momente des EU so ungenügend behandelt. Es gilt weiter: Effekthascherei ist anscheinend wichtiger als anspruchsvolle Unterhaltung. Auf diesem Altar werden große Potentiale geopfert.
Einfach nur GEIL!!! - Das Buch ist der Hammer. Es ist viel Action drin und die Macht wurde sehr gut beachtet. Nur die Lichtschwertkämpfe wurden etwas mau gemacht.Zum Inhalt: Der Schüler von Darth Vader soll einen Jedi namens Rahm Kota erledigen, danach einen mit dem Namen Kazdan Paratus und als letztes Shaak Ti, welche mit einem Sarlaac auf Felucia kämpft. Nach diesen hundert Seiten verbündet er sich mit Kota und reist nach Kashyyk, um Prinzessin Leia zu suchen. Dabei entdeckt er Geheimnisse seiner Kindheit. Er reist danach nochmal nach Felucia um Bail Organa zu retten und begegnet Felucianer wieder und Maris Brood, welche mit zwei Lichtschwertern und einem Rancor gegen den Schüler kämpft. Danach muss der Schüler einen Sternzerstörer auf Raxus Prime zerstören und zum Schluss geht er zum Todesstern und kämpft gegen Vader und wird anschließend vom Imperator getötet.
Der ultimative Bösewicht ist zurück - Der offizielle Roman zum Videogame wurde von Sean Williams geschrieben und erschien im Juli 2008 auf Deutsch. Der offizielle Comic zum Videogame erschien am August 2008. Im Spiel geht es um den namenlosen Schüler Darth Vaders, der sowohl abtrünnige Imperiale, als auch Rebellen jagt. Dabei geht die Post ab. Spannung vom Anfang bis Ende. Darth Vader ist zurück, endlich.
Leider sehr schlecht... - Wie hatte ich mich auf dieses Buch gefreut!Endlich wieder ein Roman aus der Sicht eines Sith bzw. eines Anhängers der dunklen Seite der Macht, nach dem sehr guten Darth Maul und dem guten Darth Bane.Aber jetzt wünsche ich mir das Buch gar nicht erst gelesen zu haben.Selten habe ich ein so uninspiriertes,langweiliges und schlecht geschriebenes (StarWars)Buch wie dieses gelesen.Es handelt sich um eine pure Aneinanderreihung von Action-Sequenzen,die im dazugehörigen Videospiel wahrscheinlich eine Menge Spaß machen werden, im Buch allerdings unerhört langweilig, unabwechslungsreich & oberflächlich beschrieben werden.Eine glaubhafte Beschreibung von Gefühlen oder eine detaillierte Umschreibung der Schauplätze und Charaktere scheinen dem Autor vollkommen fremd zu sein. Auf diese Weise kann der Roman einen zu keiner Zeit fesseln, geschweige denn mit den Protagonisten mitfühlen lassen.Außerdem frage ich mich, wie weit das mit den Möglichkeiten der Macht eigentlich noch gehen soll.Will hier keine Spoiler einbauen, jeder der das Buch gelesen hat, sollte aber wissen, was ich meine...Dadurch wirken die Fähigkeiten von Luke Skywalker und auch Darth Vader in den alten Filmen harmlos wenn nicht sogar lächerlich.Alles in allem ein einfach nur schlechter Roman, den jeder Star-Wars Fan getrost verpassen darf(sollte), denn jeder SW-Jedi-Padawan-Band besitzt noch mehr Tiefgang als dieses Videospiel in Schriftform.
Was für ein GROTTENSCHLECHTES Buch! - Was für ein GROTTENSCHLECHTES Buch!Da kann sich Lucasbooks in die Ecke verkriechen.Die ach so groß angekündigte, umwerfende Geschichte? Läßt einen völlig kalt.Kaum zu glauben, dass dieses Projekt sich mit dem Klassiker Shadows of the Empire messen lassen soll.Zum Buch:Die Geschichte ist einfach stinkelangweilig! Der geheime Schüler reist von einem Planeten zum anderen, dann passiert immer das gleiche:Alleine geht er auf eine Mission, setzt Machtblitze ein, tötet reihenweise Gegner und kämpft am Ende gegen einen Endgegner...Ich weiß, ich weiß... FORCE UNLEASHED ist ein Videospiel... doch das war SHADOWS OF THE EMPIRE auch! Und das Buch zählt nach wie vor zu den besten Romanen des gesamten STAR WARS Universums.Der Autor hat sich in meinen Augen viel zu verkrampft an der Geschichte des Videospiels gehalten. Man stelle sich vor Steve Perry hätte es damals auch so gemacht:So sähe dann SHADOWS OF THE EMPIRE aus:Dash Rendar auf Tatooine, Dash Rendar auf Ort Mantell, Dash Rendar auf...Man kann in dem Roman zu FORCE UNLEASHED genau erkennen, wo eine Mission des Spiels beginnt, und wo sie Endet. Man WEISS genau welche Sequenz im Spiel eine Zwischensequenz darstellt!!!Der Schreibstiel tut der ganzen Sache keinen Gefallen! Spannung kommt ebenfalls nicht auf.200 Seiten habe ich gelesen, konnte dann nicht mehr... Den Rest habe ich durchgeblättert und dann noch die letzten 2 Kapitel gelesen. Viel verpasst habe ich nicht, vermutlich erneute Machtorgien, töten von Gegnern und irgendwelche Endfights gegen Levelbosses.Schlecht, schlechter, The Force Unleashed.Dieses Buch kann sich in keinster Weise mit Romanen wie SHADOWS, LABYRINTH, DARK LORD etc. messen.Macht lieber einen ganz großen Bogen um diesen Schund!